Erik Schneider [eriks bei serik.de]Flagge GroßbritannienBlog about my master thesis

Arbeit: Stuttgart in Ton

So, 2006-10-01 15:16

In dem Kurs Dramaturgie 1 an der HDM entwickelten Florian und ich ein Konzept für eine experimentellen Akustikdokumentation. Dies setzten wir auch in einer Kurzform praktisch um.

Dramaturgie 1 Konzept (PDF)
"Stuttgart in Ton" (zum Video)

Die Idee

Wie ist es, Stuttgart das erste Mal zu erleben? Wie ist nach Stuttgart zu ziehen? Wie ist es einen Tag in Stuttgart zu leben?
Wir wollen darstellen, wie sich dies anfühlt. Sich durch Stuttgart zu bewegen und, vor allem, wie es sich anhört. Tausend Eindrücke stürzen auf Besucher und Bewohner herab.
Wie hört sich Stuttgart an? Wie fühlt sich der Rhythmus von Stuttgart an?
Eine abstrakte/künstlerische Collage von Akustiklandschaften und Tonfragmenten soll im Mittelpunkt der experimentellen Dokumentation „Stuttgart in Ton“ stehen.
Beeinflusst ist das Konzept von den Werken Jennings, im speziellen von seiner Dokumentation „Listen to Britain“ (1942). Diese wird mit ihrer kommentatorlosen und sehr akustiklastigen Art oft als sein Meisterwerk bezeichnet und manchmal sogar mit den Werken der Avantgardisten Maya Deren verglichen. Seinerseits wurde Jennings wiederum sicherlich von einigen Werken beeinflusst, wie beispielsweise dem Stummfilm „Chelovek s kino-apparatom“ (1929) von Dziga Vertov.
Die Art mit Musik, Bild und Ton umzugehen hat sich allerdings in den letzten Jahrzehnten stark verändert. So stehen auf der anderen Seite der Einfüße Musikvideos und die neure Kunst des Vjings, in welcher Videoclips mit Musik im öffentlichen Raum live zusammen geschnitten werden.
„Stuttgart in Ton“ soll mit dieser Idee, in einem Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Musikvideos zu entstehen, auch dementsprechend eine Länge von ca. 15 Minuten erreichen.