Erik Schneider [eriks bei serik.de]
Blog about my master thesis
23.01.05
kleine Änderung 11.07.05
Der Morgen erwacht, viel später ich. Ein Blick durch den hellen Schlitz. Es ist Tag. Kumuluswolken tümmeln sich im Blau. „Perfekt!“, denke ich mir. Aufstehen und Anziehen im Taumel. Ein Schluck Cola aus dem Kühlschrank. Ich mag keinen Cafe.
Im Treppenhaus die Putzfrau. Ein Schritt auf die Stufe. Es ist rutschig. Ein flatterndes Geräusch. Fahnen sind blau-weiss hier. Wie Kumuluswolken und Himmel. Das Erkennen im Augenwinkel. Eine Person, weiblich, braune, kurze Haare, kenne ich. Heute nehme ich den Aufzug. Der Schrei der Putzfrau. Gedämpft. Ich drücke K. Am Müll vorbei. Es stinkt.
Das Zentrum mit Leuten. Das Licht erfreut. Nicht nur mich. Wieder ein Aufzug. Treppen nehme ich nie mehr. Ein paar Türklinken. Zu. Zu. Offen. Das Dach. Den Wolken näher. Fünf Fotos in den Himmel. Ich erkenne nichts. Der Weg zum Abgrund. „Nein, das ist nicht meiner.“, fühle und sage ich.
In der Strasse das Kind. Eine Hand die Mutter. Eine Hand der Vater. Kitschig. Hastiges ergreifen der Kamera. Wo ist der Luftballon. „Schon im Himmel.“, denke ich. Der Auslöser gedrückt. Das Geräusch der Aufprall. Meine Freundin ist tot.