Golem berichtet von der Diskussion über Web 2.0 auf der Next10Years Konferenz.
Dabei geht es in dem Artikel im Kern darum, wie man das Internet denn nun kommerziell ausnutzen kann. Gibt es da vielleicht mit Web 2.0 neue Wege die es vorher nicht gab? Doch bisher sind sich die Experten wohl eher unschüssig ob sich viel Geld verdienen läßt – und das beruhigt ein wenig – mich zumindest.
Ich bin absolut begeistert von Systemen wie etwa wikipedia. Natürlich brauchen diese Geld und ich bin froh, dass es mit Spenden zumindest zur Zeit zu funkionieren scheint.
Ich hoffe ein wenig darauf, dass sich Web 2.0 auch weiterhin nicht besonders gut kommerziell ausschlachten läßt und dass sich mit neuen Ideen wie zum Beispiel dem staatlich gesicherten Grundeinkommen eine neue Denkweise verbreitet, welche nicht mehr zwangsweise Geld als die Motiviationgrundlage für Leistung sieht.
Skepsis (siehe wiki)
Nun ein Rueckgang komerzieller Nutzung des Internets waere auch von meiner Warte aus eine positive Entwicklung, da diese meist zu einer Vergeudung von Bandbreite und anderer Resourcen und zur Ueberheufung mit nerfiger Werbung fuehrt. Das qualitativ relativ hochwertige Information wie wickipedia oder nicht komerzielle Zeitungen wie JMLR zeigen, dass man die komerzielle Motivation nicht braucht – sie sogar hinderlich sein kann z.b. wenn wissenschaftliche Publikationen urheberrechtlich irgendwelchen Verlagen gehoeren, sehe ich ebenfals. Irgendwie glaube ich aber nicht wirklich daran das sie (was sich auch immer alles hinter der WEB2.0 technologie verbirgt) nicht doch versuchen auszuschlachten, das liegt in der Natur des Wirtschaftssystems. Und ob Mindestloehne daran was aendern? Irgendwie glaub ich nicht, schliesslich ist das auch wieder nur in Deutschland was neues, England, Skandinavien, usw. haben das schon seit Jahrzenten und es hat auch nicht wirklich zu einem grossen Umdenken gefuehrt.
grundeinkommen ist nicht gleich mindestlohn
grundeinkommen ist nicht gleich mindestlohn – mindestlohn hat ja noch den anspruch dass man etwas leistet fuer geld – grundeinkommen hat ideologisch ja einen ganz neuen ansatz ala: du bist ein mensch also bekommst du geld um zu leben (fuer die definition wuerden mich natuerlich leute schlagen aber nur zu)
natuerlich werden viele und das sicherlich auch mit erfolg versuchen weiterhin geld zu machen im internet – nur weigert sich das system internet als ganzes gluecklicherweise mehr dagegen als alle anderen
und btw – wurde geld nicht eingefuehrt damit man mit knappen dingen handeln kann – eigentlich ein unsinn dinge kuenstlich zu verknappen um geld zu bekommen
wieso ganz ganz neu?
“grundeinkommen hat ideologisch ja einen ganz neuen ansatz ala: du bist ein mensch also bekommst du geld um zu leben”
Nein schlagen tu ich dich nicht, nur wieso meinst Du, daß das ein ganz neuer Ansatz ist? Von 81 Mio Bundesbürgern sind nur noch schlappe 39 Mio erwerbstätig, 42 Mio, d.h. mehr als die Hälfte sind nicht erwerbstätig, leben also nicht durch ihrer Hände Arbeit. Grundeinkommen gibts also schon. Neu wäre nur dieses Grundeinkommen ohne Bedingungen auszuzahlen, das bedeutet ohne entsprechenden Kontroll- und Schikaneapparat, der zur Zeit gigantische Ausmaße annimmt, wo Beamte sogar das Bettzeug der Bürger auf Spermaspuren untersuchen um herauszufinden, ob jemand in einer Bedarfsgemeinschaft lebt oder nicht.
Perestroika