Erik Schneider [eriks bei serik.de]Flagge GrossbritannienBlog about my master thesis

erster Entwurf meines Artikels über Intergration

So, 2006-04-09 12:00

Für eine Vorlesunge muss einen Artikel schreiben. Das ganze ist an ein paar inhaltliche Sachen gebunden, welche ich hier nicht näher erläutern werden. Es soll ein Kommentar werden, der den Sprung von ausländischen Studierenden an der HDM bis zur nationalen/globalen Integrationsproblematik schafft.

Also schreibt doch einfach, was ich davon haltet:

Bist DU integer?

Integration kommt vom lateinischen "integer" und heißt soviel wie ganz. Ganz integer sind Menschen, welche nach Deutschland kommen sicherlich nicht. Sie haben ihre Kultur, Familie, Freunde - ihre Wurzeln verlassen. Von dieser Seite betrachtet ist es sehr wünschenswert Menschen ausländischer Herkunft integrieren zu wollen, ihnen Familie und Heimat anzubieten.
Für ausländische Studierende ist dies meist ein zeitbefristetes Unterfangen. Von Heimat und Familie zu reden ist da sicherlich etwas übereilt. Sie im weiteren Sinne des Wortes zu "integrieren", also in das gesellschaftliche Leben mit einzubeziehen ist da schon realistischer.
Wenn man sich die Gruppenbildungen unter ausländischen Studierenden ansieht gibt es aber auch hier Nachholbedarf. Ersamusstudent zu sein bedeutet zwar mit vielen ausländischen Studierenden Spass zu haben und ein Land kennen zu lernen, doch integrieren sich Studierende in einer auf wenige Monate begrenzte Erasmus-Familie und nicht in die Gesellschaft des jeweiligen Landes. Fremde sind in ihrer Eigenschaft als Fremde anderen Fremden näher als den Bewohnern des jeweiligen Landes.
Wenn also unter den eigentlich fantastischen Bedingungen eines Auslandstudiums eine Integration schon schwer ist, wie schwer ist es erst für durchschnittlichen Einwanderer. Da ist nicht nur die Sprache eine Barriere. Und die Kenntniss über Herrn Röntgens Arbei oder von Mittelgebirgen werden im Alltagsleben in Deutschland wohl auch nicht zu einer besseren Integration führen.
Kinder, welche sich in diesem Prozess des "Ganz-Werdens" schwer tun ist sicherlich nicht geholfen, wenn sie als Problemfälle zum Abseits des "Ganzen" abgeschoben werden.
Mit übereilten politischen Handlungen wird man der Integrationsproblematiken sicherlich nicht Herr. Leider hört man selten aus politischen Lagern, dass wirkliche Integration nicht nur Aufgabe der neuen Bewohner dieses Landes ist. Auch Integrierten muss klar sein, dass sie gefordert sind, wenn es heißt Andere hineinzulassen - und zwar nicht nur ins Land, sondern in die Gesellschaft, in die gleichen Klassen, in die Firmen und hoffentlich auch mal zum Abendessen ins eigenen Haus.
Überlass auch du die Integrationsarbeit nicht nur unseren ausländischen Mitstudierenden, sondern arbeite mit am "ganz-werden".

Okay, die Überschrift ist ein wenig zu augelutscht, aber daran werde ich noch arbeiten.

Geschrieben von serik am Di, 2006-04-11 17:42.

ich kommentieren mal meinen text:
er ist noch stark ueberarbeitungswuerdig

Geschrieben von die da (nicht überprüft) am Mi, 2006-04-12 14:49.

ich finde auch, da muß noch einiges dran gearbeitet werden. viell. sollte man dich noch darauf hinweisen, kultur kann man nich zurücklassen, die hat man. egal wo. wo ich bete/essgewohnheiten/sonstiges durchführe hängt sicher nicht vom ort ab...

Geschrieben von serik am Mi, 2006-04-12 16:02.

ich haette den text wohl durchlesen sollen bevor ich ihn poste :-(

das mit kultur ist natuerlich richtig - muss ich umformulieren